Dr. Ludwig Spaenle

Grußwort

des Bayerischen Staatsministers für Bildung
und Kultus, Wissenschaft und Kunst,
Dr. Ludwig Spaenle,
zur Wanderausstellung
des Bayerischen Jazzinstituts beim Jazzfest Berlin


Von Bayern aus Glückwünsche zum 50. Jubiläum der
Berliner Jazztage in die Bundeshauptstadt senden zu
können, freut mich natürlich. Mit den Bildern aus der
Ludwig-Binder-Sammlung des vom Freistaat Bayern
maßgeblich unterstützten Bayerischen Jazzinstituts in
Regensburg schickt Bayern ein veritables Geburtstagspräsent
in Form einer Wanderausstellung auf die Reise.


Von 1968 bis zum Jahr 1980 hat der angesehene Fotograf Ludwig Binder die Konzerte der Berliner
Jazztage dokumentiert und Künstler verewigt, die nicht nur mit ihrer Musik faszinierten. In
seinen Fotos fing der Fotograf eine Dynamik ein, die den Jazz auch heute noch lebendig macht.
Denn der Grenzgang zwischen Improvisation und Komposition schenkt den Musikern hier eine
große persönliche Freiheit. Gleichzeitig wird aber auch von ihnen verlangt, auf der Bühne eine
Gemeinschaft zu bilden, die ihr Publikum im Zusammenklang überzeugt.


Das diesjährige Jazzfest Berlin präsentiert sein Jubiläumsprogramm im Kontext der historischen
Bilderausstellung. Wenn in diesem Programm der amerikanische Jazzpianist Jason Moran zu einer
Fats Waller Dance Party einlädt und die junge deutsche Schlagzeugerin Eva Klesse mit ihrer
Band „Warme Fusion“ zelebriert, wird deutlich, dass Querdenker mit Traditionsbewusstsein zukunftsweisend
sind. Und das ist eine die Musik transzendierende Erkenntnis, die nicht nur Bayern
und Berlin verbindet.


München, im Oktober 2014


Dr. Ludwig Spaenle
Bayerischer Staatsminister
für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

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